Konrad-Adenauer-Ufer

April 2007
Kronenschnitt der Platanen am Konrad-Adenauer-Ufer unter Berücksichtigung des Fledermausschutzes

Dezember 2007
Erkundungsbohrungen am Konrad-Adenauer-Ufer als Auftakt der Sanierungsarbeiten

Oktober 2008
Enthüllung des Baustellenschildes am Konrad-Adenauer-Ufer und Beginn der Sanierungsarbeiten

Dezember 2008
Beginn der Kaimauer-Sanierung

April 2009
Renovierung Pegelhaus
Bau der Seilbahn-Talstation


ab Oktober 2009
teilweise Sperrung der Straße wegen umfangreichen Bauarbeiten
Luftaufnahme des Konrad-Adenauer-Ufers vor den Bauarbeiten zur BUGA 2011
BUGA 2011 Tafel am Konrad-Adenauer-Ufer
Hochwertige Natursteine, moderne, transparente Geländer, eine Baumallee, die als auch solche erkennbar ist: Das Konrad-Adenauer-Ufer soll eine Flaniermeile zwischen Kurfürstlichem Schloss und Deutschem Eck werden.

Neben der Kaimauersanierung steht auch eine Neuordnung der Steigeranlagen an. Die Uferfläche wird völlig neu gestaltet.

Die geplante Sanierung hat eine Stabilisierung der Mauer zum Ziel - im Bereich von der Stresemannstraße bis zum Deutschen Eck. Ein Kopfbalken aus Stahlbeton soll aufgesetzt werden. An diesem werden die Landungsbrücken mit Ringen befestigt. Die Verankerung der Schiffe erfolgt an Doppelpollern, die in einem Abstand von etwa 15 Metern eingebaut werden. Der Kopfbalken wird mit der Mauer durch senkrechte Bohrpfähle verbunden, die etwa 1,50 Meter tief eingelassen werden. Zudem werden Pfähle wie Anker mit einer Neigung von 20 Grad zwölf Meter tief in den Untergrund gesetzt. So soll gewährleistet werden, dass die Mauer den Zugkräften durch die Poller, durch die Schiffsanleger und die Schiffe standhalten kann. Zudem wird unter Wasser die Mauer mit einer unmittelbar vorgelagerten Bohrpfahlwand gegen ein Gleiten oder Kippen gesichert.

Baustellenplakat zur BUGA 2011 am Rheinufer
Nicht alle geplanten Bäume mussten gefällt werden

Bei der unverzichtbaren Sanierung der Ufermauer durch das städtische Tiefbauamt mussten sechs Platanen gefällt werden, weil diese im Laufe der Jahrzehnte mit ihren Wurzeln die Ufermauer völlig durchdrungen hatten. Es war technisch unmöglich, die Ufermauer bei gleichzeitigem Erhalt der Bäume zu sanieren.

Durch Anpassungen der Planungen in einigen Bereichen konnte allerdings erreicht werden, zwanzig Bäume zu erhalten, die ursprünglich gefällt werden sollten. Dazu entfällt allerdings der Mittelgang am Konrad-Adenauer-Ufer. Die vorhandenen Baumeinfassungen werden entfernt, so dass die Baumwurzeln mehr Platz bekommen und die Bäume sich besser entfalten können.

Für den Bau der Seilbahn mussten allerdings noch weitere sechs Bäume gefällt werden, fünf Platanen und ein Ahorn. Von diesen sechs Bäumen befanden sich drei in der Allee und drei weitere im Bereich des Parkplatzes. Darüber hinaus wurden vier weitere Bäume zurückgeschnitten, weil diese in das Lichtraumprofil der Seilbahntrasse hineinragten.
Umpflanzung von Bäumen [Februar 2009]
BUGA 2011 - Baumumpflanzung im Februar 2009

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letztes update der Seite: Dienstag, 17.05.2011 16:05